Viele Männer erleben im Laufe ihres Lebens Schwierigkeiten mit der Erektion. Für einige bleibt es bei gelegentlichen Problemen, für andere wird es zu einer dauerhaften Belastung. In Deutschland sind etwa 10 % aller Männer ab 45 Jahren von Potenzstörungen betroffen. Diese männlichen Sexualstörungen äußern sich häufig durch Erektionsprobleme oder Libidoverlust. Das dauerhafte Anhalten einer Potenzstörung wird als Impotenz bezeichnet.
Erektionsstörungen – auch als Potenzstörungen oder erektile Dysfunktion (ED) bekannt – sind für viele Männer ein sensibles Thema. Dabei sind gelegentliche Erektionsprobleme nichts Ungewöhnliches. Halten die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum an, kann eine medizinische Abklärung sinnvoll und notwendig sein.
In unserer urologischen Praxis in Esslingen bei Stuttgart bieten wir Ihnen diskrete Diagnostik, moderne Therapien und ganzheitliche Beratung. Erfahren Sie, was hinter Erektionsstörungen steckt und wie wir Ihnen helfen können.
Der Begriff Potenzstörung wird im Alltag oft als Sammelbegriff für verschiedene sexuelle Funktionsstörungen verwendet. Medizinisch unterscheidet man jedoch klar:
Erektionsstörungen im engeren Sinne beziehen sich dabei ausschließlich auf die Erektionsfähigkeit selbst – also auf das, was medizinisch als erektile Dysfunktion bezeichnet wird.
Diese Unterscheidung ist wichtig, denn jede Art der Potenzstörung kann unterschiedliche Ursachen haben und erfordert eine spezifische Diagnostik und Therapie. Wir bieten Ihnen hierzu spezielle Sprechstunden an, in denen wir gemeinsam und individuell auf Ihre Situation und mögliche Gründe eingehen (Dauer ca. 30 min. für Selbstzahler und Privatpatienten).
Typische Anzeichen einer Erektionsstörung können sein:
Nicht jedes dieser Symptome muss gleichzeitig auftreten. Entscheidend ist, ob die Beschwerden regelmäßig und über einen längeren Zeitraum bestehen. Solche Beschwerden wirken sich nicht nur auf das Sexualleben, sondern auch auf Selbstwertgefühl und Partnerschaft aus.
Erektionsstörungen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.
Zu den häufigsten körperlichen Ursachen zählen:
Auch psychische Faktoren können eine große Rolle spielen, darunter:
Bestimmte Medikamente können Erektionsstörungen begünstigen, z. B.:
Auch Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht wirken sich negativ auf die Erektionsfähigkeit aus.
Erektionsstörungen können ein frühes Anzeichen für Gefäßerkrankungen sein. Da die Blutgefäße im Penis sehr fein sind, zeigen sich Durchblutungsstörungen hier oft früher als an anderen Stellen des Körpers. Die Penisarterien sind ca. 20 mal kleiner als die Herzkranzgefäße, welche beim Herzinfarkt relevant bzw. verschlossen sind. Eine urologische Abklärung kann daher nicht nur die sexuelle Funktion betreffen, sondern auch zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge beitragen.
Eine urologische Abklärung ist empfehlenswert, wenn:
Die Diagnostik beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über Beschwerden, Lebensgewohnheiten und Vorerkrankungen. Ergänzend können körperliche Untersuchungen und Bluttests sinnvoll sein, um z. B. Hormonwerte oder Stoffwechselerkrankungen zu beurteilen. Provokationstests mit Injektionen sind in der Regel primär nicht notwendig.
Ziel ist es immer, die Ursache der Erektionsstörung zu erkennen und darauf abgestimmt zu behandeln.
Die Behandlung einer Erektionsstörung richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Ursache. Ziel ist es nicht nur, die Erektion zu verbessern, sondern mögliche körperliche oder funktionelle Auslöser gezielt zu berücksichtigen. Je nach Befund kommen unterschiedliche Therapieansätze infrage, die meist auch miteinander multimodal kombiniert werden können.
Liegt eine erkennbare Grunderkrankung vor, steht deren Behandlung im Vordergrund. Dazu zählen unter anderem Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder hormonelle Veränderungen wie ein Testosteronmangel. In vielen Fällen bessert sich die Erektionsfähigkeit bereits, wenn diese Faktoren konsequent behandelt oder optimiert werden.
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) wurde ursprünglich in der Urologie zur Behandlung von Nierensteinen eingesetzt. Dabei zeigte sich, dass Stoßwellen nicht nur feste Strukturen beeinflussen, sondern auch regenerative Prozesse im Gewebe anstoßen können. Die Behandlung erfolgt in mehreren Sitzungen. Bereits nach etwa 4-6 Sitzungen zeigen sich oft deutliche Verbesserungen.
Bei der Anwendung an Weichteilgewebe nutzt man diese Effekte gezielt:
Die Stoßwellentherapie eignet sich insbesondere bei vaskulär bedingten Erektionsstörungen, also dann, wenn eine eingeschränkte Durchblutung eine wesentliche Rolle spielt.
Wichtig zu wissen:
Ziel der Therapie ist eine nachhaltige Verbesserung der Erektionsfähigkeit, nicht eine kurzfristige Wirkung.
Die PRP-Therapie ist ein Verfahren, bei dem körpereigenes Blut aufbereitet wird. Dabei wird ein Konzentrat aus Blutplasma gewonnen, das reich an Wachstumsfaktoren ist. Dieses wird anschließend gezielt eingesetzt, um regenerative Prozesse im Gewebe zu unterstützen.
Bei Erektionsstörungen kann PRP:
Die PRP-Therapie wird in der Regel ergänzend eingesetzt, häufig in Kombination mit anderen Behandlungsformen wie der Stoßwellentherapie um synergistische Effekte zu nutzen. Sie ersetzt keine ursächliche Abklärung, kann aber bei bestimmten Formen der erektilen Dysfunktion sinnvoll sein.
Auch hierbei handelt es sich in der Regel um eine ärztliche Selbstzahlerleistung, deren Einsatz individuell geprüft wird.
Der Beckenboden spielt eine wichtige Rolle für die Erektionsfähigkeit, da er an der Regulation des Blutflusses und an der Stabilisierung der Erektion beteiligt ist. Eine abgeschwächte oder unzureichend koordinierte Beckenbodenmuskulatur kann Erektionsprobleme begünstigen.
Durch gezielte elektromagnetische Muskelstimulation (EMS) in Form von Beckenbodentraining mit dem PelvicChair kann die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur unterstützt werden. Diese Therapieform kommt vor allem bei:
zum Einsatz. Sie stellt keine alleinige Behandlung dar, kann aber den Therapieerfolg positiv beeinflussen.
Um Ihnen ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten, bieten wir Ihnen zusätzlich zu den genannten Therapiemethoden
Bei vielen Männern kommen Medikamente zum Einsatz, die gezielt die Durchblutung im Penis fördern – sogenannte PDE-5-Hemmer (oft auch bekannt als “blaue Pille”). Medikamente wie diese können kurzfristig zu einer Verbesserung der Erektion führen, wirken jedoch nur bei sexueller Stimulation.
Wichtig: Die Einnahme sollte immer ärztlich begleitet erfolgen, um Risiken wie Herz-Kreislauf-Belastung, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Hautrötungen zu vermeiden.
Trotz ihrer Wirksamkeit lösen PDE-5-Hemmer nicht die Ursache der Erektionsstörung. Viele Betroffene empfinden es zudem als belastend, den Intimverkehr immer im Voraus planen zu müssen. Spontanität, Lust und Lebensqualität bleiben dabei oft auf der Strecke.
Daher setzen wir in unserer Praxis nicht nur auf Medikamente ein, sondern betten dieses in unser multimodales und nachhaltiges Therapiekonzept ein, welches gezielt an der Ursache ansetzt und Ihre Sexualität wieder natürlich erlebbar macht.
Sie haben es wieder in der Hand und unter Kontrolle!
Ein gesunder Lebensstil kann die Behandlung unterstützen:
DIGAs werden in der Regel von den Kassen (GKV und PKV) bis dato einzige Leistung für die ED übernommen und können einen Beitrag leisten.
Viele Männer greifen zuerst zu frei verkäuflichen Potenzmitteln – aus Scham oder dem Wunsch nach einer schnellen Lösung.
Doch für Hausmittel und frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel wie Maca, Ginseng und L-Arginin gibt es keinen gesicherten wissenschaftlichen Nachweis, dass sie eine Erektionsstörung zuverlässig beheben. Sie ersetzen keine ärztliche Abklärung und können im Einzelfall sogar Nebenwirkungen verursachen.
In unserer urologischen Praxis Bergmann in Esslingen erfolgt die Abklärung von Erektionsstörungen diskret, strukturiert und individuell. Auch Patienten aus dem Großraum Stuttgart wenden sich bei Potenz- und Erektionsproblemen vertrauensvoll an unsere Praxis.
Damit Sie sich bestmöglich Ihren Erektionsstörungen stellen können, arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen eine persönliche Behandlungsstrategie aus. Entdecken Sie jetzt Ihr altes neues Ich wieder!
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Potenzstörungen.
Potenzstörung ist ein Sammelbegriff. Die Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) ist eine klar definierte medizinische Diagnose.
Eine erektile Dysfunktion bezeichnet eine anhaltende Störung der Erektionsfähigkeit über mehrere Monate.
Potenzstörungen, auch als Erektionsstörungen bekannt, beschreiben Schwierigkeiten, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten. Eine Potenzstörung kann gelegentlich auftreten, zum Beispiel durch Stress oder Müdigkeit, oder chronisch (bereits länger als 6 Monate dauernd), wenn bestimmte körperliche oder psychische Ursachen vorliegen. Potenzstörungen betreffen viele Männer und können die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein stark beeinflussen. Eine frühzeitige Diagnose ist daher wichtig, um die Ursachen der Potenzstörung genau zu erkennen und gezielt behandeln zu können.
Erektionsstörungen können durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Physische Ursachen für Potenzstörungen sind oft Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder Hormonstörungen, die die Durchblutung und den Testosteronspiegel beeinflussen. Aber auch psychische Belastungen, wie Stress, Angst oder Depression können Potenzstörungen auslösen. Zudem sind Rauchen, Alkoholmissbrauch und bestimmte Medikamente bekannt dafür, Potenzstörungen zu begünstigen. Es empfiehlt sich, mit einem Spezialisten wie z.B. einem Urologen zu sprechen, um die genauen Ursachen zu identifizieren und individuelle Behandlungsmöglichkeiten anzuwenden. Wir bieten hierzu spezielle Sprechstunden an. Hier gehen wir individuell auf Ihre Situation und mögliche Gründe ein (Dauer ca. 30 min, Selbstzahler und Privatpatienten).
Psychisch bedingte Erektionsstörungen treten häufig durch Stress, Leistungsdruck oder persönliche Probleme auf. In solchen Fällen kann es helfen, Entspannungsübungen, wie Meditation oder Atemtechniken, in den Alltag zu integrieren. Eine Verhaltenstherapie oder das Gespräch mit einem Psychologen sind ebenfalls wirksam und helfen, die zugrunde liegenden Ursachen der Potenzstörung zu erkennen und zu bewältigen. Partnergespräche können ebenfalls unterstützend wirken, um Druck zu mindern. Sollten die Potenzstörungen bestehen bleiben, beraten wir Sie individuell und finden eine passende Lösung.
In vielen Fällen lassen sich die Beschwerden gut behandeln, insbesondere wenn die Ursache erkannt wird.
Einige Hausmittel können unterstützend wirken, wenn Potenzstörungen vorliegen. Natürliche Mittel wie Ingwer, Ginseng oder Maca sollen die Durchblutung verbessern und die Libido steigern, jedoch gibt es keine wissenschaftlichen Belege für ihre Wirkung. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen und Mineralstoffen, kann sich ebenfalls positiv auf die Potenzstörungen auswirken. Regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Nikotin und Alkohol sind ebenfalls empfehlenswert, da sie die Durchblutung und das Herz-Kreislauf-System stärken. Hausmittel ersetzen jedoch keine medizinische Diagnose und sollten in Absprache mit einem Arzt verwendet werden, um die Ursache der Potenzstörung effektiv zu behandeln. Life-style-Umstellungen bilden die Basistherapie. Wir unterstützen sie gerne in einem multimodalen Konzept.
Ein Urologe ist bei Potenzproblemen der richtige Ansprechpartner. Bei der Untersuchung werden die körperlichen und hormonellen Faktoren sowie Ihre Lebensumstände, die zu Potenzstörungen führen können, analysiert. Wir führen gerne ein ausführliches Gespräch zur umfassenden Anamneseerhebung mit entsprechenden Untersuchungen auf Selbstzahlerbasis durch. Unser multimodales Behandlungskonzept aus Medikamentöser Unterstützung, Stosswellentherapie (schmerzfrei), Beckenbodenkräftigung und Stimulation, sowie eingehende Gespräche bei Bedarf unterstützt Sie dabei wieder ein selbstbestimmtes Liebesleben führen zu können.Durch geeignete Präventionsmaßnahmen zeigen wir auf, wie Potenzstörungen langfristig zu vermeiden sind. Ein frühzeitiger Arztbesuch ist oft der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung. Wir beraten sie individuell zu ihrer Situation. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.
Wir brauchen ab … Unterstützung in folgenden Bereichen.
– Bereich 1
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Ihre Urologie Jan Bergmann mit Team