Vertretung in dringenden Notfällen
Dr. med. König
Plochingerstr. 115
73730 Esslingen
Tel: 0711/35157770
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Die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein modernes, nicht-invasives Therapieverfahren, das in unserer urologischen Praxis in Esslingen bei Stuttgart zur Anwendung kommt. Wir setzen die ESWT insbesondere zur Behandlung folgender urologischer Krankheitsbilder ein:
Die Stoßwellentherapie eignet sich besonders für Patienten, bei denen herkömmliche Medikamente nicht den gewünschten Erfolg erzielen oder aus medizinischen Gründen nicht eingenommen werden dürfen. Die Behandlung erfolgt ambulant, ist schmerzarm und benötigt keine Narkose.
Bereits nach 4 bis 6 Sitzungen berichten viele Patienten über eine spürbare Verbesserung der Beschwerden.
Ergänzend zur ESWT bieten wir in unserer Praxis auch gezieltes Beckenbodentraining an, insbesondere zur Unterstützung bei Harninkontinenz im Alter oder bei erektiler Dysfunktion. Mit Hilfe moderner EMS-Technologie kann die Muskulatur im Beckenboden gezielt aktiviert und gestärkt werden.
Bei der ESWT werden hochenergetische Druckwellen ähnlich wie Schallwellen gezielt auf das betroffene Gewebe konzentriert und appliziert. Ursprünglich zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt, wird das Verfahren heute erfolgreich zur Regeneration von Weichteilgewebe mit chronischen Schmerzen und Durchblutungsstörungen angewendet. Weitere nicht urologische Anwendungsgebiete können nicht heilende Hautverletzungen/-veränderungen, chronische Wunden und Knochenbrüche.
Ziel in der Urologie ist es, regenerative Prozesse anzuregen und lokale Durchblutung sowie Zellstoffwechsel zu fördern. Die Stoßwellen beeinflussen mechanisch das Gewebe und bewirken eine Zellantwort, wodurch u. a. folgende Effekte erzielt werden können:
Die Behandlung hat regenerativen Charakter und zielt auf ursächliche Therapie, nicht nur auf Symptomkontrolle.
Im Gegensatz zu radialen Stoßwellen – welche sich ähnlich wie Wasserwellen radial ausbreiten, wenn ein Stein ins Wasser fällt – sind fokussierte Stoßwellen viel genauer auf einen Bereich gerichtet und konzentriert. Bei radialen Stoßwellen verteilt sich die Energie breitflächig und erreicht das Zielgebiet aber mit weniger Intensität. Sie wird meist durch einen Schlagbolzen erzeugt, wodurch sie stärker spürbar ist, aber auch mehr Energie auf dem Weg verloren geht. Auch ist die radiale Stoßwelle mitunter schmerzhaft. Dies ist bei der fokussierten Stoßwelle in der Regel nicht der Fall.
Die fokussierte Stoßwelle hingegen wird durch Piezo-Elemente, elektromagnetisch oder elektrohydraulische Generatoren erzeugt. Hierbei werden die vielen kleinen generierten Stoßwellen auf ein bestimmtes Zielgebiet gebündelt, was eine präzise und individuell anpassbare Therapie mit der richtigen Intensität und Tiefe im Gewebe ermöglicht.
In der Regel sind erste Effekte nach der dritten bis vierten Sitzung zu beobachten. Eine umfängliche Wirkung zeigt sich typischerweise im Zeitraum von 8 bis 12 Wochen nach Abschluss der Therapie. Eine weitere anhaltende Wirkung ist in Studien gut belegt und kann bis zu 6 Monaten nachwirken.
Die ESWT kommt bei erektiler Dysfunktion mit vaskulärer Ursache zum Einsatz. Durch Verbesserung der penilen Durchblutung kann die natürliche Erektionsfähigkeit wiederhergestellt oder verbessert werden. Die Therapie ist insbesondere geeignet, wenn Phosphodiesterase-Hemmer (z. B. Sildenafil) keine ausreichende Wirkung mehr zeigen oder nicht eingenommen werden dürfen und als ergänzende Maßnahme zu anderen Behandlungsformen, wie der PRP.
Bei einer erworbenen Penisverhärtung (IPP) können die schmerzhaften Schwellkörperveränderungen (Plaques) durch ESWT reduziert und “aufgeweicht” werden. Die ESWT wirkt hier dreifach:
Ziel der ESWT bei einer IPP ist die Stabilisierung des Befundes und Verbesserung der Lebensqualität, nicht zwangsläufig die vollständige Begradigung.
Bei muskulären oder nervlich bedingten Ursachen bietet die ESWT eine nicht-medikamentöse Behandlungsoption zur Linderung chronischer, myofaszialer Schmerzen im Bereich des Beckenbodenbereichs. Auch bei chronischer Prostatitis kann die Stoßwellentherapie zur Anwendung kommen.
Die Wirkung erfolgt über:
Auch geeignet bei therapieresistenten Verläufen.
Die ESWT eignet sich insbesondere für:
Ja. Es wird nach den Leitlinien der DIGEST e.V. und der DGSWL behandelt. Die Fachkunde für Stoßwellenbehandlung nach der DIGEST und der DGSWL wurde von Facharzt J. Bergmann erworben.
Nein. Die fokussierte ESWT ist eine rein ärztliche Behandlungsoption und sollte nach einem standardisierten Curriculum angewendet werden. Auch die radiale Stoßwelle ist eine Behandlung für ausgebildetes Gesundheitspersonal und ist nicht für fachfremde Personen zugelassen.
In unserer Praxis wird nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Stoßwellen Lithotripsie (Urologische ESWT-Gesellschaft) und der Deutschsprachigen Internationalen Gesellschaft für Extrakorporalen Stoßwellen Therapie (interdisziplinärer ESWT-Gesellschaft im DACH-Raum) behandelt.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Stoßwellentherapie.
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist ein nicht-invasives Verfahren, das fokussierte Stoßwellen verwendet, um Beschwerden der Weichteilgewebe im Beckenboden und Genital-Bereich (wie z.B. erektile Dysfunktion und Schmerzen im Becken- bzw. Genitalbereich) auf schonende Art und Weise zu behandeln. Es stellt eine schmerzfreie Alternative oder Therapieerweiterung zu Medikamenten wie Schmerzmitteln und Potenzmitteln.
Ein medizinisches Gerät, das fokussierte, hochenergetische Stoßwellen erzeugt und diese präzise auf das betroffene Gewebe lenkt.
Üblicherweise 4 bis 8 Sitzungen, 1–2x wöchentlich.
In der Regel wird die Behandlung als schmerzarm empfunden. Eine Anästhesie ist nicht erforderlich.
Die Stoßwellentherapie bietet eine nicht-invasive und nebenwirkungsfreie Alternative zu anderen Therapiearten. Sie zielt darauf ab, die körpereigenen Regenerationsmöglichkeiten zu induzieren und zu nutzen.
Die meisten Patienten berichten nach 3–4 Sitzungen über erste Verbesserungen. Der maximale Effekt tritt meist nach 8–12 Wochen ein und kann bis zu 6 Monate anhalten.
Die Behandlung ist primär eine Selbstzahlerleistung. Eine ESWT-Sitzung kostet fachgebietsunabhängig 198 € (n. §6 GOÄ). Meist sind 4–8 Sitzungen erforderlich.
Die ESWT ist nicht im EBM gelistet und wird in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Private Kassen entscheiden im Einzelfall. Die Kostenübernahme kann nicht gewährleistet werden.
Ja, in zahlreichen Studien konnte eine Schmerzlinderung bei Penisverkrümmungen durch fokussierte ESWT festgestellt werden. Eine Auflösung der oft ursächlichen Plaque bzw. Verhärtung der Schwellkörper konnte jedoch nicht immer bewiesen werden.
Jedoch kann vielen Patienten bereits durch die Reduzierung der Schmerzen insbesondere bei Erektion geholfen werden und eine evtl. notwendige Operation mit möglichen Komplikationen wie Penisverkürzung oder Erektionsstörungen verzögert oder verhindert werden.
Die Stoßwellen fördern die Durchblutung durch die Regeneration und Neubildung von Blutgefäßen im Penis. Dies kann die Erektionsfähigkeit verbessern und die Symptome der erektilen Dysfunktion lindern.
In der klinischen Anwendung zeigt sich eine gute Wirksamkeit bei ED, IPP und CPPS, insbesondere wenn Medikamente nicht ausreichen oder kontraindiziert sind.
Wenn Sie an erektiler Dysfunktion, IPP oder chronischen Beckenbeschwerden leiden und nach einer effektiven, nicht-medikamentösen Therapie suchen, beraten wir Sie gern individuell in unserer urologischen Fachpraxis in Esslingen.
Die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie wird seit Jahrzehnten in verschiedenen medizinischen Fachgebieten eingesetzt. Ihre Wirksamkeit basiert auf biologischen Effekten wie Mikrozirkulationsförderung, Schmerzmodulation, Gewebeaktivierung und Fibroselockerung.
Neben der Anwendung in der Urologie wird ESWT unter anderem eingesetzt bei:
Die breite Anwendung unterstreicht die medizinische Relevanz und Sicherheit der Methode – und bietet Patientinnen und Patienten eine nebenwirkungsarme Behandlungsoption auch dort, wo klassische Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Wir brauchen ab … Unterstützung in folgenden Bereichen.
– Bereich 1
– Bereich 2
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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Ihre Urologie Jan Bergmann mit Team